Flex-Classic

Das als Hilfe zur Erziehung anerkannte heilpädagogische Förderkonzept der Flex-Fernschule wird unter der Bezeichnung „Flex-Classic“ angeboten.

 

Die Leistung und das Entgelt sind nach den Vorschriften des Kinder- und Jugendhilfegesetzes mit dem zuständigen Träger der Jugendhilfe verhandelt. Die Kosten werden deshalb bei entsprechendem Hilfebedarf von den Jugendämtern übernommen.

 

Die Lernenden erhalten wöchentlich ihre individuell zusammengestellten Lerneinheiten zur Bearbeitung in Wochenfrist. Sie haben die Möglichkeit, sich mit ihren Fachlehrern telefonisch, per E-Mail oder im Chat auf der Lernplattform „Flex-Community“ zu beraten.

Die Ergebnisse werden vollständig durch die Lehrkräfte der Flex-Fernschule korrigiert, ausgewertet und zurückgemeldet.

 

Vor Ort werden die Lernenden durch ihre Eltern, durch andere Familienangehörige oder durch Bekannte unterstützt. Oft wird im Rahmen der Hilfeplanung durch das Jugendamt zusätzlich ein Sozialarbeiter als Erziehungsbeistand oder Familienhelfer eingesetzt. Wenn Flex als Ergänzung anderer Erziehungshilfen dient, liegt die Verantwortung für die Lernbegleitung meist bei den dort tätigen Pädagogen. Die Flex-Lehrer arbeiten eng mit allen Beteiligten zusammen. Hierbei werden sie durch die an der Flex-Fernschule tätigen Sozialpädagogen und Psychologen beratend unterstützt.

 

Durch das individuelle und sozial gut unterstützte Lernen im hoch entwickelten System der Flex-Fernschule gelingt es, die jungen Menschen zu fordern, ohne sie zu überfordern. Dies wirkt sich nachweislich positiv auf die Motivation und die Bereitschaft zur Anstrengung aus. Die Lernenden entwickeln neues Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in die Hilfe durch andere.


Je nach Lernstand zu Beginn der Förderung, Lebensumständen, Art und Umfang der Unterstützung und Förderziel variiert die Dauer der Hilfe zwischen 6 und 36 Monaten.